Tutorial: Infomanagement mit RSS Feeds – erklärt am Beispiel des Feedreader

2. Mai 2010 | Von | Kategorie: Medien organisieren

Definition: RSS Feeds, wofür ist das gut?

Das Akronym RSS steht für „Really Simple Syndication“. Hinter diesem Begriff steht ein Betriebssystem-unabhängiges auf XML basierendes Format, das es erleichtert Webinhalte auszutauschen bzw. den Nutzer direkt bei Veränderung bestimmter Webinhalte informiert.

Im folgenden Screencast wird die Funktionsweise eines RSS-Feeds anhand des „Feedreaders“ veranschaulicht.

Die Plattformunabhängigkeit und Weiterverarbeitungsmöglichkeit stellt dabei eines der wesentlichsten Features da, die zur steigenden Popularität dieses Formattypes geführt haben. Der RSS-Feed wird eingesetzt um beispielsweise alle Artikel einer Webseite zu Speichern. Ein solcher RSS-Feed kommt dabei ohne Layout oder irgendwelchen Zusatzinformationen aus. Er stellt lediglich den Titel und den Inhalt des Artikels in maschinenlesbarer Form zur Verfügung. Dieser RSS-Feed, ein Index aller Inhalte, kann anschließend mit Hilfe eines RSS-Readers ausgelesen werden.

RSS Feeds + Feedreader = Infomanagement

Der entscheidende Vorteil eines RSS-Feeds ist die Tatsache, dass sich mittels Filterfunktionen des genutzten Feedreaders gewünschte Artikel-Themengebiete heraussuchen lassen, die für den Leser von höherem Interesse sind. Ist der uninformierte Internetbenutzer zuvor auf verschiedene Tageszeitungs-Internetseiten gegangen, um dort unterschiedliche Themengebiete zu lesen, kann er mit einem RSS-Reader seine eigene Zeitung nach Wunsch zusammenstellen und muss nicht mehr jede Webseite gesondert aufrufen. Des Weiteren informiert der RSS-Reader auch darüber, ob neue Inhalte auf den abbonierten Webseiten erschienen sind. Somit geht bei Nutzung des RSS-Formats auch einen wesentlich höheren Aktualitätswert einher, als bei dem normalen Besuchen der abbonierten Webseiten. RSS vereinfacht somit die Beobachtung einer großen Menge von Quellen bzw. Daten. Dies ist besonders Hilfreich bei Webseiten (einem Blog beispielsweise) die in größeren, unbekannten Abständen Änderungen vornehmen, die der Leser aber gegebenenfalls nicht versäumen möchte.

die persönlichen Schlagzeilen wandern zum Leser

Natürlich wäre diese Informationszuteilung auch mit einem Emailverteiler zu bewerkstelligen. Im Gegensatz zu Emailverteilern jedoch, geht beim Einsatz von RSS die Initiative vom Empfänger aus, der den gewünschten Feed erst abbonieren (bzw. in seinem Reader einstellen) muss. Der Leser taucht somit nicht in Adresslisten oder ähnlichem auf, die einer Austragung erfordern, sondern muss lediglich den jeweiligen RSS-Feed aus seinem Reader entfernen.

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